Elbtalaue
Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg liegt in der Prignitz,
dem westlichsten Zipfel Brandenburgs und grenzt an die Bundesländer
Niedersachsen, Mecklenburg - Vorpommern und Sachsen - Anhalt.
Hier findet sich noch eine großenteils intakte Flussauenlandschaft, geprägt durch die jährlich auftretenden Hochwasserereignisse.
Eine Attraktion ist auch Rühstädt, das größte Storchendorf Deutschlands. Hier brüten jährlich um die 40 Storchenpaare.

Daneben finden sich hier seltene Vogelarten wie Kranich, Seeadler, Schwarzstorch und Wachtelkönig. Aber auch Säugetiere,
wie Fischotter und ganz speziell der Biber, kommen an der Elbe und ihren Nebenflüssen noch in erfreulich hoher Anzahl vor.
Das laute Konzert der Laubfrösche und die unheimlichen Rufe der Rotbauchunken begeistern in den Frühjahrsmonaten Einheimische und Besucher.
In den Wintermonaten wird das Gebiet von den tausenden Gänsen, Schwänen und Kranichen, die hier auf dem Durchzug rasten und
auch hier überwintern, geprägt.
Die Liste der seltenen Pflanzen ist sehr lang, beispielhaft seien hier Gottesgnadenkraut, Karthäuser-Nelke und Feldmannstreu genannt.
Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe"
Im März 1998 erfolgte durch die UNESCO die Anerkennung des länderübergreifenden Biosphärenreservates "Flusslandschaft Elbe".
Auf einer Länge von 400 Stromkilometern sollen so 3.800 km² Flussaue von 5 Bundesländern wirkungsvoll geschützt werden.
Wer gern noch mehr über das Gebiet und die hier vorkommenden Tier- und Pflanzenarten informieren möchte: